From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Wed Oct 15 10:29 BST 1997
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          Wed, 15 Oct 1997 11:33:07 +0200 (MET DST)
From: a2374323@smail.Uni-Koeln.DE
Date: Wed, 15 Oct 1997 11:33:06 +0200 (MET DST)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
Subject: schicksal!!
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LIebe Julia!

Das Schicksal wollte es so - du musst Dir ein neues SChloss kaufen; ich 
habe den SChluessel in den Briefumschlag getan, aber - sorry - keine 
Praeventionen getroffen, dass er auf gar keinen Fall rausfallen kann. Ich 
habe wohl zu sehr der Stabilitaet der deutschen Briefumschlaege vertraut, 
was ich demnaechst nicht mehr tun werde!

Ja, ansonsten, schoen, dass es Dir gut geht in London - nur - wie ist es 
moeglich doch 6 Stunden zu haben, wenn sich von 4 Kursen zwei 
ueberschneiden; obwohl jetzt beim Tippen verstehe ich!!! nicht jeweils 
zwei, sondern nur zwei - aha - Problem schon geloest. Schade, dass es 
nicht mit allen Problemen so schnell geht. Du kannst Dir wahrscheinlich 
schon denken, wovon ich spreche - mein Examensthema!!! Nun, ich stehe am 
Rande des Wahnsinns; eigentlich hat es sich schon gelichtet, doch 
trotzdem faellt mir, wie immer die Entscheidung immens schwer. Entweder 
Vorschlag 1: Die DArstellung des Boesen bei E.T.A. Hoffmann oder 
Vorschlag 2: Der Flaneur bei BEnjamin. Tja, ich glaube der Wuerfel wird 
entscheiden!!

So, dies also die altbekannten Sorgen aus Koeln, ansonsten geht es mir 
recht gut und eigentlich bin ich auch recht motiviert, anzufangen - wenn 
ich denn nun ein Thema haette.

So, liebe Julia, Dein Zimmer ist nach wie vor verwaist, obwohl ich jetzt 
doch mal zu den Aushaengen pilgern wollte.

Mach's gut		Cordula

From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Mon Nov  3 11:31 GMT 1997
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Date: Mon, 3 Nov 1997 12:31:26 +0100 (MET)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hallo Julia!

So, ich sitze nun dann doch mal wieder in der Uni - ja, in der Tat, ich 
habe eine neue Mitbewohnerin. Ich werde ihr die Schuhklausel noch 
mitteilen - jedoch glaube ich, dass sie ohnehin die Schuhe auszieht. 
Kathrin - hat in Hannover Deutsch studiert und arbeitet genau bis zum 
1.4. in Koeln - passt ja ganz gut. 

Ehrlich gesagt, muss ich mich tatsaechlich erstmal wieder daran 
gewoehnen, eine neue Mitbewohnerin zu haben, denn das Alleinewohnen habe 
ich auch genossen. Vor allem steht sie immer frueher als ich auf - wie 
ungewohnt...

Ich habe von Deiner Mutter schon gehoert, dass Du jetzt ruderst, finde 
ich prima. Ich habe in Koeln auch mal gerudert, bis mir dann das 
Bootshaus zu weit weg war und meine Faulheit gesiegt hat. Aber ich habe 
nun angefangen, wieder Tischtennis an der Uni zu spielen. Mein alter 
Verein trainiert leider immer Donnerstags, wo ich ja unterrichten muss. 
An der Uni sind auch ganz gute Leute, allerdings viel zu viele. Letztens 
waren 20 da, bei 6 Platten, ich habe ungefaehr 1/2 Stunde gespielt.

Ja und mit meiner Examensarbeit - ich habe mich tatsaechlich entschieden 
- ich schreibe ueber den Flaneur bei Walter Benjamin. Seit vorgestern 
sitze ich auch schon ganz fleissig dran.

Also, schoen, dass es Dir in London so gut gefaellt, alles Gute

		Cordula

From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Mon Dec  8 11:39:22 1997
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From: a2374323@smail.Uni-Koeln.DE
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          Mon, 8 Dec 1997 11:42:58 +0000
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Date: Mon, 8 Dec 1997 12:41:50 +0100 (MET)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hi Superruderfrau!

Ich bin beeindruckt von Deinen Rudererfolgen; so kurz dabei und schon 
zwei Pokale! Das sieht nach dem Beginn einer steilen Ruderkarriere aus - 
ich find's wirklich klasse und ein bisschen neidisch bin ich auch, denn 
hier in Koeln war ich immer zu faul den weiten WEg zum Bootshaus auf mich 
zu nehmen. Aber mach weiter so - gesund, sportlich, fit!

Ja, der Streik dauert an und dauert an - ich dachte eigentlich, dass hier 
die ganzen Raeume verbarrikadiert sind, so dass ich auf meinem Weg in die 
Bibliothek immer schnurstracks geradeaus gegangen bin - aber, heutige 
Entdeckung, der Computerpool ist begehbar. Nein, der STreik hat keine 
Auswirkungen auf meine Examensarbeit, denn die Bibliotheken sind 
gluecklicherweise auf - in Giessen sind selbst die bestreikt!!! Das 
einzige, was mir im Weg steht, bin ich mir selbst; sei froh, dass Du zur 
Zeit nicht mit mir die Wohnung teilst, ich glaube ich bin zur Zeit nicht 
allzu umgaenglich. Allerdings geht mir Kathrin ziemlich auf die Nerven, 
ich hoere Buerogeschichte, morgens beim Fruehstueck will sie schon munter 
erzaehlen, waehrend ich still und leise meine Zeitung geniessen will. Da 
freue ich mich doch schon auf einen aehnlichen Morgenmuffel wie mich... 
Aber vielleicht wandelst Du Dich in England mit der ganzen aktiven 
Ruderei zu einer dynamischen morgendlichen Vielerzaehlerin - bitte nicht!

Ansonsten passiert hier nicht allzu viel - draussen nass-kalt, frieren 
auf dem Rad. Naja, ich hatte noch einen Schlagfertigkeitskurs, der recht 
gut geklappt hat. Unterrichten macht schon Spass.

So Julia, ich mache mich auf in die Bibliothek

Alles Liebe		Cordula


From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Tue Jan 13 10:18:28 1998
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Date: Tue, 13 Jan 1998 11:24:11 +0100 (MET)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hallo Julia!

Ich wuensche Dir ein wunderschoenes neues Jahr!!! So, nun bist Du wohl
wieder in London - und hast noch ein paar schoene Monate vor Dir. 
Ja, was ich Dir nachgeschickt habe: ein Brief von der Stadtsparkasse, der
wohl nichts wichtiges enthalten hat bis auf ein paar Kontoauszuege und ich
glaube der andere Brief war von der englischen Uni - ich kann beim besten
Willen nicht entscheiden, ob dies etwas wichtiges war - tut mir leid. Aber
wenn Du auf Nummer Sicher gehen moechtest, frag doch am besten im
Studentensekretariat und beim Erasmusbuero, ob die irgendwas an Dich
geschickt haben. Ansonsten wird es wohl nicht wichtig gewesen sein. Tut
mir leid - aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich beim
Wegschicken irgendwas falsch gemacht habe.

Ja und zu meinem Examensthema schreib ich Dir naechstes Mal
ausfuehrlicher. Eigentlich dachte ich naemlich, dass ich heute beim
Blamberger Sprechstunde haette, was nur Trug war, die ist erst morgen!
Ansonsten habe ich das Gefuehl, dass sich so langsam die Dinge lichten.
Aber das naechste Mal mehr - denn vielleicht zerpflueckt mir Blamberger
wiedermal alle meine GEdanken?! Aber dieses Mal bin ich vor
Einschuechterungen gefeit - wer Kleist vorschlaegt kann eigentlich bei
anderen Themen nicht sagen, dass es schon zu viel darueber gibt - oder? Na
morgen mal abwarten.

Ja, und ich freue mich wieder auf Dich - meine alte Mitbewohnerin -
Kathrin geht mir doch ziemlich auf die Nerven, obwohl ich glaube, dass sie
da ger nicht so viel fuer kann...

So far (ich passe mich gerade an), bis bald

		Cordula


From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Wed Jan 28 10:25:25 1998
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Date: Wed, 28 Jan 1998 11:31:21 +0100 (MET)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hallo Julia!

Deine Nachrichten hoeren sich ja alle richtig gut an - New York,kochen,
Essay fertig geschrieben - wunderbar.

Bei mir laeuft es auch richtig gut - Blamberger hat mir gluecklicherweise
keinen Strich durch die Rechnung gemacht und fand mein Thema richtig
gut!!! Sensation - mittlerweile frage ich mich zwar, ob er es richtig gut
fand, weil er meine Rumsucherei nicht mehr ertragen hat, oder ob er es
wirklich gut fand?!!! Nun dieses Raetsel wird sich so bald nicht loesen -
egal, Ich bin zumindest motiviert bei der Sache und es macht auch richtig
Spass. Es ist jetzt etwas ganz anderes - ich nehme diesen Satz vorweg,
damit Du ihn nicht denken musst - denn dies war die uebliche Reaktion auf
die Mitteilung meines Themas. Also es lautet: Nachahmung und Verstellung
in 'Die Blendung' von Canetti. So, dabei bleibt's - versprochen und
geschworen. Ich sitze auch recht diszipliniert am Schreibtisch.

Also, nun muss ich in mein Kleist-Seminar, mach's gut

		Cordula


From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Tue Feb 10 12:04:15 1998
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To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hi mate!

Schoen, dass es Dir wieder besser geht - die GEschichte mit Deinem Ruecken
hoerte sich wirklich nicht gut an - und ein Frustanfall ist da nur zu
berechtigt! Aber nun bist Du ja gluecklicherweise wieder fit und beweglich
- Rudern und New york steht somit ja nichts im Weg. 

Ja, Koeln fiebert schon, die Strassen werden prepariert, die Absperrungen
stehen bereit, es wird geschneidert und Schminke gekauft - bald ist
Karneval. Ich werde mich dieses Jahr auch richtig schoen in den Trubel
schmeissen. Vor allem, weil ich im Moment so richtig schoen diszipliniert
am Schreibtisch sitze - es kommen zwar immer wieder Sachen dazwischen -
wer kennt das nicht, aber eigentlich komme ich voran mit meiner Arbeit.
Ich lese gerade den Berg der Canetti/Sekundaerliteratur ab und werde mich
dann meinem eigenen!!! Ansatz zuwenden! Ich bin ganz zufrieden. Fuer
Franka und Doro fangen naechste Wochen die Klausuren an und bin schon mit
ihnen nervoes.

Ansonsten hatte ich am Wochenende wieder einen Kurs- hat diesmal nicht so
gut geklappt - es war so ein riesen GEfaelle in der Gruppe, dass es nicht
gerade leicht war, alle zu motivieren - ausserdem hatten alle unglaublich
unterschiedliche Erwartungen an das Wochenende. Das haengt mir gerade
gedanklich ein wenig nach - Unterrichten, wenn es nicht so richtig klappt
kann doch auch belasten - merke ich gerade.

Naja, heute muss ich noch nach Wermelskirchen die Unterlagen wegbringen
und morgen widme ich wieder voll und ganz meinem Schreibtisch.

Also, viel viel Spass in New York, pass auf Deinen Ruecken auf

			Cordula


From a2374323@smail.Uni-Koeln.DE Tue Mar 10 12:54:17 1998
Received: from ciphix2.ciphix.Uni-Koeln.DE (a2374323@ciphix2.ciphix.Uni-Koeln.DE [134.95.186.182])
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Date: Tue, 10 Mar 1998 14:01:08 +0100 (MET)
To: Julia Bauer <julia.bauer@kcl.ac.uk>
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Hi!

So, icn habe heute morgen mit dem Magisterpruefungsamt telefoniert -
jedoch konnte die gute Frau mir nicht gerade kompetent Auskunft erteilen -
um hoechstpersoenlich zur Studienberatung zu gehen, war ich zu spaet an
der Uni. 

Allerdings meinte die Pruefungsamt-Frau, dass es kein Problem sei, dass
ich hingehe, um den Formalkram zu erledigen - ich denke auch, dass dies
kein Problem ist. Also, mein Vorschlag: Lass Deine Mutter mir die Scheine
so schnell wie moeglich schicken, damit ich hier alles erledigen kann -
ich werde morgen (Mittwoch) nochmal bei der Studienberatung nachfragen;
falls Du nichts mehr von mir hoerst, ist alles klar und ich kann es fuer
Dich machen - sonst maile ich Dir morgen alles weitere.

Ansonsten hoffe ich, es geht Dir gut, hier scheint sogar die Sonne,
allerdings ist der Winter wiedergekehrt und es ist eisig kalt. Ich werde
jetzt brav in die Bibliothek gehen, um noch ein wenig zu lesen. In meinem
Kopf herrscht allmaehlich ein wenig Chaos - mein Teilziel: Ende dieser
Woch will ich zumindest eine vorlaeufige Gliederung stehen haben und fuer
mich und auch, um es Blamberger unter die Nase zu halten, ein Exposee
schreiben. Also, der SChreibtisch ruft - waehrend allerdings mein KOerper
nach meinem Bett schreit - gluecklicherweise bin ich gerade an der Uni, so
dass ich erst gar nicht in die Versuchung komme.

Also, alles Liebe, geniess Deine letzten Wochen

				CORDULA


